Anne Hölscher schrieb Folgendes:

  1. Wissen Sie noch, wann Sie zum ersten Mal mit Ihrem Verein im Haus Detmold waren? Gab es einen besonderen Anlass? Die A-Jugend und Herrenmannschaft der Handballabteilung des TSV Bösingfeld haben das Haus Detmold auch zu früheren Zeiten schonmal sporadisch für Trainingslager über 3, 4 Tage genutzt. Unsere regelmäßigen Freizeiten im Herbst (4 Tage) und im Sommer (1 Woche) führen wir seit Herbst 2009 durch.
  2. Was gefällt Ihnen an Norderney allgemein und am Haus Detmold im Besonderen? Wir können uns keine bessere Unterkunft für uns vorstellen: Neben der einfach nur tollen Heimleitung, die einem jeden Wunsch von den Lippen abliest und uns ALLES ermöglicht (gewünschte Kunstrasenplatz- und Hallenzeiten werden für uns reserviert, unserem verletzten Kind samt einem Betreuer wurden in diesem Jahr zwei Freikarten fürs Minigolfspielen geschenkt, uns wird für das Erstellen unsere Tagesberichte und Fotoalben auf unserer Homepage kostenloser Internetzugang ermöglicht, auch kurzfristig wird noch organisiert, was eigentlich gar nicht mehr zu organisieren ist und und und – ein riesengroßes DANKE an dieser Stelle!), sind es vor allem die tollen Gegebenheiten, die das Haus Detmold für uns so perfekt machen: Kunstrasenplatz, Sporthalle und Strand sind zum Trainieren und für Freizeitaktivitäten direkt vor der Haustür. Die Kinder können auf dem Gelände frei spielen, die Unterkunft ist gepflegt, das Essen ist super und es herrscht einfach eine total nette Atmosphäre!
  3. Wie sieht ein typischer Tag auf Norderney aus? Gibt es bestimmte Rituale?Norderney allgemein hat sich für uns als ideal erwiesen, da die Anreise per Bahn (sehr viel günstiger als mit dem Bus) sehr problemlos abläuft: nur einmal umsteigen, die Bahn fährt direkt bis zur Fähre. Weiterhin bietet Norderney viele Freizeitaktivitäten wie Wattwanderungen, Surfkurse etc., alles ist schnell und problemlos mit dem Fahrrad zu erreichen. Das einzige, was jeden Tag gleich ist, sind die Essenszeiten – und selbst die verschieben sich bei uns des Öfteren wegen der festen Surfzeiten. Auch hier ist die Küche super kooperativ: Können wir nicht zur normalen Zeit essen, so ist das bei rechtzeitiger Anmeldung überhaupt kein Problem – ggf. wird gegrillt. Ansonsten sehen die Tage unseres Aufenthalts sehr unterschiedlich aus: Teils wird vorm Frühstück laufen gegangen, dann wird um 8Uhr gefrühstückt und dann steht das vielfältige Freizeitprogramm an: Training (Halle, Kunstrasenplatz oder Strand), an 4 Tagen im Sommer nehmen wir an einem Surfkurs teil, Spielen und Baden am Strand, Norderney-Olympiade (z.B. Gummistiefelweitwurf, Flutburgenbauen, Astronautenlauf etc.), Fahrradtour, Wattwanderung, Aufenthalt in der Stadt, Tischtennis, Fußball oder Cricket auf dem Heimgelände,…
  4. Was war Ihr schönstes Erlebnis bei einem Aufenthalt? Von DEM schönsten Erlebnis wüsste ich nicht zu berichten, da jede einzelne Norderneyfreizeit für uns immer die schönste Woche des Jahres ist, auf die wir uns immer riesig freuen. Da gibt es viele tolle Erlebnisse und Ereignisse, die unvergesslich bleiben. Ich als Betreuerin schätze z.B. sehr die Unkompliziertheit der Heimleitung (Frank Schwäbisch, Frau Dreher, Kerstin Steigerwald), die uns wie gesagt versucht, sämtliche Dinge zu ermöglichen und egal zu welcher Uhrzeit oder bei welcher Belanglosigkeit immer ein offenes Ohr für uns hat. Ansonsten sind es Erlebnisse wie in diesem Jahr, als ein Junge, der wegen des Surfens eigentlich gar nicht mitfahren wollte (er hatte schlechte Erfahrungen damit gemacht), später unheimlich Spaß daran gefunden hat. Strahlende Kinderaugen sind generell die schönste Rückmeldung – neben: „Ich will nächstes Jahr auf jeden Fall wieder mit!“