Liebe Gäste der Inselquartiere,

wir alle leiden unter der aktuellen Situation: Sie als unsere Gäste, die nicht zu uns kommen dürfen, und wir, weil wir aufgrund des Beherbergungsverbots immer noch nicht in die Saison 2021 starten konnten. Gerne hätten wir wenigstens ab Ostern die Häuser geöffnet, aber das war bekanntlich leider nicht möglich.

Wir sind aber optimal vorbereitet, um den Betrieb sofort aufzunehmen, sobald die aktuellen Einschränkungen gelockert werden. Dazu haben die ostfriesischen Inseln – zu denen auch Langeoog und Norderney zählen – beim Land Niedersachsen einen Vorstoß gewagt und ein Konzept für eine schrittweise Öffnung der Beherbergungsbetriebe vorgelegt. Sollte das Land diesem Antrag zustimmen, können wir in beiden Inselquartieren hoffentlich endlich die ersten Gäste in diesem Jahr begrüßen!

Wie in allen gastronomischen Bereichen laufen bis dahin aber auch in den Inselquartieren viele Verträge weiter, d. h. wir müssen trotz fehlender Belegung monatlich einen nicht unerheblichen Betrag aufbringen. Diese Kosten tragen wir selbst, soweit wir die Häuser aufgrund behördlicher Anordnungen nicht öffnen können. Soweit aber eine Reise vom Gast abgesagt wurde und eine Verschiebung des Aufenthalts nicht möglich war, haben wir Storno-Rechnungen verschickt.

Das ist uns nicht leicht gefallen, denn wir verstehen natürlich Ihre Sichtweise: Sie können Ihren lange ersehnten (und teilweise bereits mehrfach verschobenen) Aufenthalt nicht antreten und sollen dafür nun auch noch bezahlen. Bitte haben Sie aber dafür Verständnis, dass wir anfallende Kosten zumindest in Teilen geltend machen müssen, um den Betrieb der Inselquartiere auf Dauer zu sichern. Wir handeln dabei immer aufgrund der jeweils aktuell geltenden Rechtslage.

Wo möglich, haben wir zunächst gemeinsam mit den Gästen nach Alternativterminen gesucht und würden auch unter definierten Bedingungen unsererseits vom Vertrag zurücktreten, sollten z. B. einzelne Schulen punktuell von Corona-Fällen betroffen sein. Erneut haben kürzlich aber die Kultusministerien der Länder – z. B. in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen – pauschal die Durchführung gebuchter Klassenfahrten ausdrücklich untersagt. Dies bedauern wir sehr, denn Kinder und Jugendliche profitieren schon in „normalen“ Zeiten außerordentlich von solchen Fahrten und hätten sie in diesen „besonderen“ Zeiten wohl umso mehr nötig. Wie gerne hätten wir das in den Inselquartieren möglich gemacht!

Durch landesweite Regelungen mussten aber nun leider alle Schulen unabhängig von tatsächlichen Corona-Infektionen ihre geplanten Fahrten absagen. Das Land NRW übernimmt allerdings auf Antrag der Schulen die dadurch entstehenden Kosten und das Land Niedersachsen prüft wohl eine solche Übernahme ebenfalls. Vor diesem Hintergrund haben wir entsprechende Storno-Rechnungen verschickt und unterstützen auch selbstverständlich gerne bei der weiteren Abwicklung. Wir können aber nicht anstelle der Schulen die Anträge stellen, weil dies vom Land nicht vorgesehen ist.

Eine Bitte zum Schluss:

Verständlicherweise möchten Sie wissen, ob Ihr gebuchter Aufenthalt durchgeführt werden kann und unter welchen Bedingungen. Leider ist oft aber völlig unklar, welche rechtlichen Regelungen zum Zeitpunkt der von Ihnen geplanten Reise wohl gelten werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Buchungsmanagement tun ihr Möglichstes, können aber immer nur auf Basis der aktuellen Rechtslage Auskünfte geben. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn sie mangels verbindlicher Informationen Ihre Fragen leider nicht beantworten können.

Wir hoffen aber, dass sich die Lage nun endlich zum Besseren wendet, und freuen uns darauf, Sie bald im Haus Detmold oder Haus Lemgo begrüßen zu können. Bis dahin gilt: Bitte bleiben Sie gesund!